Zentauren
Zentauren (auch Wilde genannt) leben am liebsten in den Wäldern und auf den weiten Wiesen des Herbststaats. Dort sind sie oft in kleineren Gruppen anzutreffen, wo sie friedlich musizieren oder sich um den Weinanbau kümmern. Zentauren sind hervorragende Weinbauern und keiner im gesamten Land, würde jemals daran zweifeln. So ist es ganz normal das alle im Land ihren Wein und ihre Trauben bei den Zentauren holen. Diese sind jedoch oft betrunken und feiern ausgelassene Feste mit den Nymphen, Satyren und Faunen. Den Antares, Hexen und Menschen gegenüber treten sie oftmals arrogant und verschlossen auf.
Mythologie[Bearbeiten]
Arion und Andromeda zeugten 4 Kinder: Mimas, Pholos, Foaly und Lykabas. Sie alle waren halb Mensch, halb Pferd und lebten in den großen Gärten dieser Welt. Von ihnen stammen alle Nachfahren der Zentauren ab. Sie haben leider nicht die gleiche Stärke wie die Einhörner, dafür sind sie sehr intelligent und mit der Weitsicht gesegnet. Kein anderer kann die Sterne so gut deuten und verstehen, wie die Zentauren es tun. Aus den vier Kindern gingen vier große Herden hervor, wobei sich zwei Herden verfeindeten. Es gibt nur die Herde von Foaly, die den Menschen und Antares wohlgesonnen sind. Zentauren sind gute Jäger und Kämpfer, niemand würde sich freiwillig mit ihnen anlegen.
Aussehen[Bearbeiten]
Ein Zentaur ist oftmals mit Kopf, Rumpf und Armen eines menschlichen Wesens dargestellt, während Körper und Beine die eines Pferdes sind. Die Fellfarbe variiert wie bei dem gemeinen Hauspferd. Einzig die Größe zwischen den Mischwesen entscheidet über die Rangordnung der Zentauren. So gibt es jene die ein Stockmaß bis zu 1,80m aufweisen können, während andere eher die Größe eines Ponys haben. Da männliche Zentauren sehr eitel sein können, wenn es um ihr Aussehen geht. Tragen die Männer oftmals einen so genannten Pferdeschwanz oder Kriegsdutt. Viele Zentauren tragen einen Bart, wobei die Länge und der Schmuck darin ebenfalls Aufschluss darüber geben kann, auf welchem Rang sich der Zentaur innerhalb seiner Herde befindet.
Herdenleben[Bearbeiten]
Als Mischwesen fühlen sich Zentauren nie vollkommen und sind fleißig damit beschäftigt, sich genau damit auseinanderzusetzen. Sie möchten nicht zu den Pferden gezählt werden aber auch nicht zu den Menschen. Ihre Uneinigkeit führt oft dazu, dass sie sich als etwas Besseres oder nicht Genug fühlen und deswegen gegenüber anderen Wesen, Menschen, Antares, Hexen und Pferde sehr arrogant eingestellt sein können. Ein Zentaur lässt sich nicht reiten, egal ob es sich dabei um seine große Liebe handelt oder nicht. Der Geschlechtsverkehr zwischen Zentauren und Mensch ist möglich, führte aber in der Vergangenheit zu schmerzhaftem Tod der Mutter und dem ungeborenen Kind während der Schwangerschaft oder später bei der Geburt führte, weswegen es als verboten gilt. Die Zentauren leben in kleinen familiären Gruppen, wobei sich diese Gruppen immer im Frühling zum großen Weinfest (Dionysien) treffen. Dies ist das größte Fest im ganzen Land und dauert eine Woche. In dieser Zeit findet die Paarung zwischen den Zentauren statt. Heute bricht diese Struktur mehr und mehr auf. Viele Zentauren entscheiden sich immer mehr für das Monogame zusammenleben. Zentauren sind wahre Kunstliebhaber und sehr musikalisch und wahre Poeten. Wenn es nach ihnen gehen würde, lägen sie den ganzen Tag auf der Wiese, spielten Musik, sangen und bewunderte die Natur. Sie stellen gerne die Welt in Frage und auch die Frage nach dem Sinn.
weitere Fakten[Bearbeiten]
Für die Antares sind die Zentauren Wissensträger und Sternendeuter. Bis heute unterrichtet ein Zentaur die Antares in der Philosophie.
Zentauren werden bis zu 150 Jahre alt.
Von den Menschen werden sie gejagt und in Käfige gesteckt. Oftmals aber auch aus Freude umgebracht. Sie wären abscheuliche Kreaturen, die man vernichten müsse.
Zentauren können von Schatten befallen werden, doch da in ihnen anscheinend das Blut von Arion fließt, sterben sie nach wenigen Tagen.
Ein Zentaur der von einem Schatten befallen ist, altert schneller.