Sommerstaat - Feuer

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Die Antares im Sommerstaat gelten als die Speerspitze des Landes und werden gerne mit den Scheren des Scorpions verglichen. Aus keinem anderen Staat sind mehr Erben hervorgekommen als aus dem des Sommers. Andromeda, die später für die Einteilung der Staaten verantwortlich war, stammte selbst aus dem Sommerstaat und gilt bis heute als größte Kriegerin ihrer Zeit.

Sternzeichen[Bearbeiten]

Im Sommerstaat leben die Antares die die Kräfte des Feuers in sich vereinen, welche sie von den Feuersternzeichen erhalten. Zu den Feuersternzeichen zählen Löwe, Schütze und Widder. Ihnen zu ehren wurden im Sommerstaat viele Statuen errichtet. Wie auch die heilige Kapelle auf dem Olymp des Feuers, in der die drei Tiersternzeichen stehen und ihre Hand auf eine kniende Frau legen, dessen Augen geschlossen sind. Diese Frau symbolisiert die Kraft der Antares aus dem Sommerstaat und wird auch gerne als Andromeda und Mutter aller Antares angesehen.

Alltag im Leben eines Sommerstaatsbürger[Bearbeiten]

Die Antares im Sommerstaat sind sehr religiös und oft den Sternen zugewandt. In keinem anderen Staat gibt es so viele Tempel und Aussichtsplattformen, wie in diesem Staat Der Alltag beginnt mit Sport oder einem Übungskampf auf einen der vielen Kampf- und Sportplätzen. Danach folgen die Arbeit und das Leben mit einander in größeren Gruppen. Die Arbeit und die sportliche/ militärische Leistung bestimmen über die Zugehörigkeit der Gruppen. In diesen Gruppen findet das Sozialleben statt. Nahkämpfer bleiben oftmals unter sich, genauso wie Schwertkämpfer. Schon in jungen Jahren, werden die Kinder darauf vorbereitet und geschult. Es gibt beinah kaum Vermischungen unter den Gruppen, weswegen die Familienstammbäume oftmals als Indiz dafür gelten, wohin sich das Kind später entwickeln wird.

Heiße Quellen[Bearbeiten]

Die heißen Quellen am Rande des Olymps des Feuers sind legendär und gerne wird ihnen nachgesagt, dass sie magische Heilkräfte besitzen. Eine alte Frau würde durch die Quellen wieder erblühen und eine unliebsame Narbe einfach verschwinden. Das betreten der heißen Quellen erfolgt nach einem Anmeldeverfahren, welches dafür sorgt, dass jeder Bürger die Chance erhält eine heiße Quelle zu besuchen. Für Reisende gibt es die Möglichkeit in einen der Nebenquellen seine müden Glieder auszuruhen und die wohltuende Wärme zu genießen.

Minen[Bearbeiten]

Die Menschen im Sommerstaat arbeiten mit den Antares gemeinsam in den Minen und befördern Eisenerz, Gold, Kupfer, Silber und Kobalt aus den Gewitterbergen. Oftmals sind die Menschen in der Mine so klein, dass sie gerne als Zwerge bezeichnet werden. In Wirklichkeit sind es jedoch Kinder, die Aufgrund der harten Arbeitsbedingungen sehr schnell altern und sterben. So ist es nicht unüblich, dass ein 12-Jähriger bereits einen ausgeprägten Bartwuchs besitzt und sehr krumme Beine besitzt. Die Schulbildung der Minenarbeiter endet bereits mit dem 10 Lebensjahr und sorgt dafür, dass sie zumindest die Bedingungsanleitungen lesen und verstehen können. Hexen sind in den heiligen Minen nicht erlaubt.

Menschen[Bearbeiten]

Die Menschen im Sommerstaat arbeiten entweder in den Minen oder auf den kleinen Feldern, die immer wieder neu bearbeitet werden müssen, wenn es wieder einen Vulkanausbruch gegeben hat. In jedem Dorf gibt es ein bis zwei Antares Familie, die den Menschen zur Seite stehen und für ihre Sicherheit sorgen. Weswegen die Menschen den Antares Familien großen Respekt und Ehrerbietung entgegenbringen. Somit stehen die Antares im Sommerstaat über den Menschen, der meistens die einfachen Arbeiten ausführt. Die Bildung der Menschen in diesem Staat endet meistens mit der 5. Klasse. Nur reichere Familie, die nicht von der Bergarbeit abhängig sind lassen ihre Kinder länger in der Schule. Die Kindersterblichkeit ist in diesem Staat am Höchsten.

Ehe[Bearbeiten]

Die Ehe für einen Antares im Sommerstaat ist etwas besonderes und dient zur Erhaltung der eigenen Art. Hierbei wurde vor Jahren ein Gesetz von Necati(Felis Vater) verabschiedet, das besagt, dass Antares die im Sommerstaat leben bis zum 30. Lebensjahr verheiratet sein sollen. Wird dies nicht eingehalten muss der oder die Betroffene mit Strafen und Verspottung rechnen. Ebenso wird erwünscht, dass jedes Ehepaar mindestens einen Stammhalter oder Stammhalterin zeugt, die den Fortbestand der Antares sichert. Je mehr die Antares Kinder mit besonderen Fähigkeiten besitzen, desto größer ist das soziale Ansehen. Auch bei Menschen greift dieses Gesetz seit 3 Jahren, da diese immer weniger werden und es befürchtet wird, dass sie im Sommerstaat bald nicht mehr existieren werden. Scheidungen und Affairen sind im Sommerstaat erlaubt, wenn das Ehepaar mindestens einen fähigen Stammhalter/in gezeugt hat. Danach haben die Eheleute ihre staatliche Pflicht erfüllt, nicht selten entstehen darum Ehen, die nur auf Grund politischer oder genetischer Reinheit getroffen werden. Frauen die ihre Männer im Krieg verlieren oder umgekehrt haben das Recht auch nach dem 30. Lebensjahr zu heiraten, wenn sich vor dem Ableben des Ehepartners kein Nachwuchs zeugen lies.

Frauen[Bearbeiten]

Frauen haben im gesamten freien Land die gleichen Rechte wie die Männer. Im Sommerstaat dürfen die Frauen neben ihrem Ehepartner auch lesbische Beziehungen haben. Da dies dem Wesen der Frau entspricht, die sich gerne austauscht und die monatliche Leiden mit ihren Artgenossinen gemeinsam durchleben kann. Es ist also durchaus normal, dass die Frau im Sommerstaat über ein großes soziales weibliches Netzwerk verfügt, da es oft die Frauen sind, die mit dem Nachwuchs während den Kriegen zurück bleiben. Dennoch achten die Frauen ihre Männer sehr und lassen sich, wenn dieser es wünscht, sogar zu Hause einsperren oder schlagen. Dieses Verhalten scheint etwas paradox zu sein, hängt aber mit dem Glauben an die Feuersternzeichen zusammen, bei dem man annimmt, dass es sich dabei um eine Prüfung des Löwen handelt, weswegen Schmerz und Leid erduldet werden muss.

Kindheit[Bearbeiten]

Im Sommerstaat bleiben die Kinder bis zum 5. Lebensjahr bei ihren Eltern und werden dort von den Erwachsenen verhätschelt und als Sternkinder angesehen, die noch die heilige Aura der Sterne in sich tragen. Hat ein Kind bis zum 5. Lebensjahr noch keine Feuer-Fähigkeiten entwickelt, so werden sie verstoßen und dem Schicksal der Sterne überlassen. Dies sieht so aus, dass das Kind mit seinen Eltern auf den Olymp des Feuers steigt und dort oben von den Eltern zurückgelassen wird. Oftmals fallen die Kinder in den aktiven Vulkan hinein oder sterben auf dem Fußmarsch nach unten einen qualvollen Tod. Es ist also nicht unüblich, dass Eltern ihr Kind selber töten, damit es nicht unnötig leiden muss. Sehr selten, wird ein Kind an der Grenze zum verlorenen Land ausgesetzt oder gar von jemand anderem adoptiert. Dies gilt unter Sommerstaatlern als barbarisch und würde das Eintreten der Kinderseele in das Sternenreich unterbinden. Charons Bruder ereilte dieses Schicksal im Alter von 5 Jahren, wodurch Charon eine schreckliche Höhenangst entwickelte, da er seinen Bruder hat in den Vulkan fallen sehen.

Im altern von 7 Jahren werden die Kinder den Eltern entwendet und gehen von da an auf eine Art Internat, in denen ihnen lesen, schreiben, Mathematik, Staatskunde, Rhetorik und Astronomie beigebracht wird. Das sportliche und militärische Training erhalten die Kinder separat von den anderen Schulstunden und bestimmen den Hauptteil des Tagesablaufs. Während dieser Zeit, werden die Kinder in größere Gruppen aufgeteilt, die von älteren Schülern bewacht und erzogen werden. Mit 12 Jahren nehmen ausgewählte Kinder des Sommerstaats an der Aufnahmeprüfung in der Antares Hauptstadt teil. Bestehen sie diese, so bleiben sie in der Stadt und werden zur Elite ausgebildet. Bestehen sie die Prüfung nicht, kehren sie nach Hause zurück und werden in die Gruppen der Erwachsenen eingeteilt.

Hat das Kind im Alter von 5 Jahren noch immer nicht seine Feuerfähigkeit entwickelt, so wird diese mit Gewalt erzwungen. Dies kann nicht nur für das Kind äußerst schmerzhaft sein, sondern auch die Familienangehörigen psychisch belasten. In seltenen Fällen können die Spätfolgen dieser Methode zu einem Kindstod führen.

Der Alltag der Kinder besteht darin an Wettkämpfen und Initiationsriten teil zu nehmen und ihre Ausdauer, Treue, Kameradschaft und Ehrgeiz zu trainieren.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Die Pflanzen und Tierwelt des Sommerstaats ist erstaunlich und trotzdem gut an die harten Bedingungen des Wetters und der Umwelt angepasst.

Feuergras[Bearbeiten]

Feuergras ist eine Seltenheit in der Welt und wächst nur im Staat des Sommers. Das Gras fängt nach der Wachstumsphase an bei Sonnenaufgang zu brennen. Die Grasfelder werden von einer dünnen Flammenlinie langsam verbrannt. Die Erde der brennenden Grasfelder ist sehr fruchtbar und vor allem für seine Heilkräfte bekannt. Menschen mit körperlichen Gebrechen benutzen die feuchte Erde als Salbe oder pressen aus ihr einen Saft, den der Leidende jeden Abend über 4 Monate zu sich nehmen muss, damit sie hilft. Kinder im Sommerstaat springen gerne als Mutprobe über die Flammen des Feuergras oder versuchen es mit dem Finger zu berühren.

Feuerfuchs[Bearbeiten]

Feuerfüchse sind scheue Wesen, die über die verbrannte Erde flitzen in dem sie sich zu einer feurigen Kugel zusammenrollen. Ihre Augen sind oftmals blauschwarz und ihr weiches Fell ist in gold weißen Farben gehalten. Kleine Fuchswelpen, sind meistens schwarz. Erst mit 3 Jahren verlieren sie ihre schwarze Fellfarbe komplett. Feuerfüchse gelten im Sommerstaat beinah als heilig oder vielmehr als Glücksboten.

Springt der Fuchs durch deinen Garten, wird dich bald das Glück erwarten. (Alte Bauernweisheit)

Skorpion[Bearbeiten]

Skorpione gelten im gesamten freien Land als heilig und dürfen nicht gejagt oder getötet werden. Verstorbene Tiere werden jedoch gerne als Delikatesse serviert, ebenso halten sich viele Bürger des Sommerstaats Skorpione als Haustiere und züchten mit diesen sogar. Bei sogenannten Ehrenkämpfen, werden in einem kleinen Kampfring zwei Skorpione aufeinander losgelassen. Diese Wettspiele sind sehr beliebt und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Einhorn[Bearbeiten]

Die Sommerstaatler lieben ihre Einhörner und werden in großen Ställen untergebracht, die reich mit Holz und Gold verziert sind. Wer ein Einhorn reitet, wird in der Stadt verehrt und gefeiert. Nicht selten werden reisende Soldaten auf Einhörner gebeten die Kinder oder Kranke zu segnen. Seit den Kriegen im gefallenen Land wurden die Zucht der Einhörner in die Hauptstadt verlegt, weswegen der Sommerstaat nur noch über drei alte Stuten verfügt, die jedoch als heilig gelten und gerne zu Festlichkeiten präsentiert werden.

Zentaur[Bearbeiten]

Auch die Zentauren sind im Staat des Sommers heilig und werden nicht gejagt. Die Herde von Mimas und Pholos soll sich an den Gebirgshängen des Gewittergebirges und am Olymp des Feuers befinden. Beide Herden sind stark verfeindet und werden nur durch die kleinen Dörfer der Sommerstaats Bürger getrennt. Manche, ausgestoßene Zentauren, die es lebend aus der Herde geschafft haben, finden in den religiösen Stätten der Antares Unterschlupf und fungieren als Lehrer und Priester. Sie sind oftmals an ihre körperlichen Gebrechen zu erkennen.

Architektur[Bearbeiten]

Die Gebäude betonen die Horizontale und haben ihren Charakter in den geschwungenen, überkragenden Dachsparren und die akzentuierte Gestaltung der vertikalen Wände. Obwohl es eher im Staat selbst, auf Grund des Gebirges und der aktiven Vulkane, sehr eng ist, legen die Architekten im Sommerstaat großen Wert auf den Eindruck von visueller Weite und Großzügigkeit in ihrer Arbeit. Die Raumdecken sind relativ niedrig gehalten, dafür geben die ausgedehnten Anlagen, Höfe und Wegfluchten in ihrer Gesamtheit einen Eindruck von Freiheit und Großzügigkeit. Besonders auffällig sind die Symmetrie der Bauwerke und die dazu gehörigen, nicht symmetrischen Gartenanlagen, die so gelassen werden sollen, wie die Natur sie schuf. Aug Grund von vielen Erdbeben und Vulkanausbrüchen, werden die Häuser aus Lehm oder Holz gebaut. Kleine Laternen werden gerne am Abend an die Dachbalken gehängt, um auch jenes Licht zu spenden, die in der Nacht nach Hause kommen.

Gärten[Bearbeiten]

Die Gärten im Sommerstaat sind schön und selten. Auf Grund der Vulkanasche im Boden, ist dieser sehr fruchtbar. Jedoch sorgen neue Vulkanausbrüche dafür, dass ein neuerrichteter Garten nicht sehr lange erhalten bleibt. Somit haben die Sommerstaatler ihre Gärten auf Bergplattformen erschaffen, die von den Lavamassen verschont bleiben. Die Gärten dienen als Erholungs- und Rückzugsort der Bewohner. Im Garten der Sterne ist sogar das Reden untersagt.

Religion[Bearbeiten]

(Feuersternzeichen: Löwe, Widder, Schütze) Der Sommerstaat ist sehr religiös und abergläubisch. Kein anderer Staat vergöttert die heiligen Sterne so, wie sie es tun. Neben eindrucksvollen Statuen, die die Geschichten der Sternenbilder erzählen und Relikten von Andromeda, der ersten Antares, gibt es auch viele Tage und Feste, die zu ehren der Feuersternzeichen gegeben werden. Das heiligste Fest der Antares ist das Lichterfest bei denen der Sommerstaat noch immer einen Löwen, einen Widder und ein Verbrecher (Schattenmensch, Hexe oder ein anderes Wesen, welches ein Verbrechen begangen hat) opfert. Diese werden auf dem großen Olymp des Feuers hinaufgeführt und den Flammen des Vulkans geopfert. Wobei der Schütze, der Löwe, Widder und Verbrecher zur Strecke brachte, ebenfalls in den Vulkan springt, um die Geopferten im Rauch der Flammen zu den Sternen zu bringen. Jährlich finden unter den Kriegern zahlreiche Wettbewerbe statt, um zu jenen Schützen zu werden, der zu den Sternen aufsteigt und einen Platz an ihrer Seite erhält. Viele sterben bei dem Versuch einen Berglöwen oder einen Widder in den Bergregionen zu erlegen. Auch wird oft vermutet, dass die geopferten Verbrecher manchmal unschuldig seien.

Aberglaube[Bearbeiten]

Die Bürger des Sommerstaats sind sehr abergläubisch und besitzen viele Glücksbringer, die man quasi an jeder Ecke sieht oder sich kaufen kann. Oftmals sind es aus Knochen geschnitzte Löwen, Widder oder Schützen. Scorpionscheren werden gerne gegessen und Einhornhaar zu magischen Armbändern verwoben. Es ist üblich in der Nacht die bunten Papierlaternen an den Häusern brennen zu lassen, damit, wenn der Antares Stern durch die Straßen läuft um nach seinen Kindern zusehen, er nicht im Dunkeln laufen muss. Hexen gelten an den heiligen Orten als Unglücksbringer. Weswegen sie nur mit dem Siegel des Familienoberhaupts einreisen dürfen. Viele Sommerstaatler sehen Hexen als Abkömmlinge der Schatten und Diebe an. Die ihre Macht von dem Sternbild des Hüters gestohlen haben und nun die Kräfte besitzen, die ihnen nur ein Sternbild geben kann. Wird eine Hexe ohne Antaressiegel entdeckt, gilt sie als vogelfrei.