Antaria Antares

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Fakten[Bearbeiten]


  • Vorname:

Antaria

  • Nachname:

Vibius Zweig: Vibius ist ein enger Verbündeter und Freund von Aurelian Antares (Oberhaupt). Schon seit 4. Generationen kümmert sich dieser Antares Zweig um die Zucht und Ausbildung der Einhörner und Pferde. Ihnen wird gerne nachgesagt, dass sie eine besondere Gabe besitzen, die es ihnen ermöglicht die Einhörner und Pferde zu verstehen.

  • Spitzname:

Tari (manchmal von Gary, öfters von ihrem Bruder Ain Vibius) Diesen Spitznamen bekam Antaria von ihrem Bruder im Alter von einem Jahr, als sie versuchte ihren Namen auszusprechen aber nur das Wort Tari rausbrachte. Seitdem verwendet Ain diesen Spitznamen, wenn er vor allem die geschwisterliche Bindung zwischen ihnen hervorheben will. Gary verwendet den Spitznamen zum ersten Mal in einem unbedachten Moment in der Bibliothek, woraufhin sie ihn wütend alleine zurücklässt. Danach verwendet er diesen Spitznamen nur, wenn sich beide in romantischer Hinsicht näherkommen.

  • Geschlecht:

weiblich

  • Alter:

Taucht in der Geschichte zum ersten Mal mit 12 Jahren auf.

  • Geburtsdatum:

5.11.

  • Rasse:

Antares

  • Wohnort:

Scorpia – das weiße Gestüt

  • Nationalität:

Nordisch/europäisch

  • Religion:

Antares

  • Sternzeichen:

Skorpion

Äußerlichkeiten[Bearbeiten]


  • Augenfarbe:

Smaragd, die stetig ein leuchten in sich haben.

  • Haarfarbe:

Blond (nicht zu hell und nicht zu dunkel)

  • Hautfarbe:

hell

  • Größe:

1,55 m

  • Gewicht:

47 kilo

  • Statur:

Athletisch, breite Schultern, weibliche X-Form, Muskulatur kräftig, deutlich ausgeprägt.

  • Gesicht:

Viereckiges Gesicht, lange gerade Längskonturen verbinden Stirn- und Kinnpartie, Kinnpartie ist kantig, Haaransatz hat Ecken, Form des Gesichts ist großflächig markant. Nubische Nasenform, Nasenrücken beinah gerade, breite Nasenspitze zeigt nach unten.

  • Besondere Merkmale:

Wird im Alter von 14 Jahren sterilisiert. Merkmal des Erben der Antares am rechten Handgelenk

  • Stimme:

Helle aber kräftige Stimme. „Sie besitzt eine Art melodischen Klang, den man aber nur hören kann, wenn man genau hinhört.“ Gary über Antaria)

  • Sprache:

Antares, Sprache der Menschen, Sprache der Einhörner und Pferde, Sprache der Zentauren, Sprache der Hexen, Sprache der Hüter, Sprache der Naturwesen

  • Kleidungsstiel:

Capri-Stoffhosen, Hemd und Stiefel, später dann die Uniform der Chelai-Reiter und die Brosche des Erben

  • Schmuck:

Abzeichen des Erben und des Chelai-Reiters

  • Auffälligkeiten:

Besitzt die Kraft des Antares Erben

  • Gesundheitlicher Zustand:

Gesund Erbin des Antares

  • Allergien:

Keine

  • Sexualität:

Heterosexuell / A-sexuell

Umfeld[Bearbeiten]


  • Gesellschaftliche Schicht:

Antaria stammt aus der angesehenen Mitte von Scorpias Gesellschaft. Der Familienzweig des Vibius genießt großes Ansehen von der Bevölkerung auf Grund ihres enormen Wissens über die Einhörner, Pferde und Tiere im freien Land. Gerne wird ihnen nachgesagt, dass sie direkt von Andromedas und Arion einzigem menschlichen Antares Sohn Vibius abstammen, der die Gabe besaß die Einhörner und alle Lebewesen auf der Erde zu verstehen. Nach dem Tod seiner Mutter und dem verschwinden seines Vaters, gründete Vibius das weiße Gestüt, um seinen Verwandten, den Einhörnern und Pferden, einen Ort zu bieten an den sie leben können ohne Angst haben zu müssen, gejagt oder versklavt zu werden. Bis heute besitzt der Vibius-Zweig über die Fähigkeiten schnell neue Sprachen zu erlernen und mit den Tieren und Einhörnern kommunizieren zu können. Es ist nicht selten, dass die Bewohner Scorpias ihre kranken Tiere ins weiße Gestüt bringen damit sie wieder gesund werden können.

  • Familie:

Dias Vibius
Dias Vibius wird eigentlich von jedem nur Dias genannt und genießt beinah genauso so viel Ansehen wie sein ältester Freund und Familienoberhaupt Aurelian. Beide haben bereits in jungen Jahren als Chelai-Reiter Seite an Seite gekämpft und waren im ständigen Wettbewerb um den Titel als Erben. Während Vibius jedoch als Kämpfer, Reiter und tapferer Kamerad herausstach, der jedoch nicht immer so gesellig schien. Widmete sich Aurelian eher der Kunst und der Diplomatie. Als der Antares-Stern schließlich Aurelian den Vortritt ließ verlor Vibius den Boden unter den Füßen und kehrte Scorpia auf den Rücken seines Hengstes Cyllaros den Rücken. In den Sümpfen des Frühlingstaats agierte er als Chelai-Reiter und weigerte sich seinen Pflichten nach zu kommen. Immer mehr wurde er zum Einsiedler, der nur noch mit Tierwesen kommunizierte und jeden Antares und Menschen mied. Als die Hauptstadt drohte Vibius unehrenhaft aus der Chelai-Reiter-Staffel zu entlassen, zuckte dieser nur mit den Schultern und verschwand mit seinen verletzten Einhörnern, die er an der Grenze zum Herbststaat einsammelte wie andere Menschen Pilze, noch tiefer in den Sumpf. Erst durch den Tod seiner Schwester Vibia, die Jahre lang das weiße Gestüt alleine und Kinderlos führte, wurde er von Aurelian, dessen Schwester und Emrys aufgesucht. Es ist wohl Flaviana, Emrys und dem Umstand, dass das weiße Gestüt leer stand, zu verdanken, dass der Einsiedler Vibius nach Scorpia zurückkehrte, um dort seine wahre Begabung als Gestütsbesitzer zu finden. Es gab viele Gerüchte um den in Ungnade gefallenen Sohn des Vibius, doch seine Fähigkeiten und der liebevolle Umgang mit den Einhörnern und Pferden brachten ihm schließlich ein besseres Ansehen in der Bevölkerung ein. Dennoch war Vibius sehr in sich gekehrt und vermisste die Einsamkeit des Sumpfes. Einzig Flaviana und Aurelian gelang es den wortkargen ehemaligen Chelai-Reiter auf andere Gedanken zu bringen. Schließlich heirateten Flaviana und Vibius und eröffneten die erste Krankenstation für Tiere, die auch Hexen besuchen durften. Vibius macht bis heute keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Völkern und reist auch gerne für eine kranke Katze in die Sumpflandschaft des Frühlingstaats.

Flaviana
Die Mutter von Antaria ist die große Schwester von Aurelian und die kleinere Schwester von der großen Dichterin und Diplomatin Kalliope. Flaviana ist für die Verwaltung und Kommunikation im weißen Gestüt verantwortlich. Schon als Kind galt sie als sehr aufgeweckt und kontaktfreudig. Auffällig waren ihre sprudelnde Art und die Suche nach Zerstreuung. Da ihre Eltern großen Wert auf Etikette und einem guten Benehmen legten, hatten sie ihre liebe Not, den kleinen Wildfang unter Kontrolle zu halten. So war Kalliope, ihre große Schwester, stets das Vorzeige-Kind während man Flaviana versuchte nicht zu häufig zu zeigen. So widmete sich das Mädchen mit den blonden Locken und der sonnengebräunten Haut den verletzten Tieren und später, als sie größer und ihr Geist weiter wurde, den armen und rastlosen Menschen in der Stadt. Während ihre disziplinierte Schwester Kalliope sich einen Namen als Dichterin und große Diplomatin auf der Agora einen Namen machte, blieb Flaviana im Schatten und wurde nur als die Schwester einer großen Dichterin angesehen, dessen Leistungen nie so gut werden konnten. Einzig für ihren kleinen Bruder Aurelian war Flaviana bedeutend. Da die Karriere ihrer gemeinsamen Schwester die gesamte Aufmerksamkeit ihrer Eltern für sich beanspruchte, blieben Aurelian und Flaviana alleine im Schatten des Ruhms zurück. Was zu einem sehr innigen geschwisterlichen Band führte. Flaviana, begleitete ihren Bruder sogar später in die Sümpfe des Frühlingstaats um seinen Freund Dias Vibius nach Scorpia zurück zu holen. Flaviana kannte Vibius von früher, der kleine aufgeweckte Junge, der mit ihr auf unverschämte Weise flirtete und ihr mehr Aufmerksamkeit schenkte als es sonst jemand tat. Er hatte sich verändert, so sehr verändert, dass die junge Frau nicht einmal mehr das arrogante blitzen in seinen Augen wahrnehmen konnte, was sie oft die Augen verdrehen ließ oder sein Gehabe, als gehöre nur ihm die Welt. All das war weg und zurück blieb ein Mensch, der verlernt hatte zu kommunizieren und sich im Schatten wohler fühlte als im Licht. Dieses Gefühl kannte Flaviana nur zu gut und sie spürte diese eigenartige Anziehung zwischen ihnen. Schließlich heirateten beide und während Vibius sich um die verletzten Tiere kümmerte, sorgte Flaviana sich um die Verwaltung und arbeitete weiter freiwillig im Krankenhaus mit. Sie mochte es, sich um kranke und verletzte Wesen zu kümmern. Dadurch hatte sie das Gefühl gebraucht zu werden ohne Glänzen zu müssen. Als sie Ain und später Antaria bekam entdeckte Flaviana allmählich ihre alte aufgeweckte und ungestüme Art wieder. Und je länger sie ihren beiden berühmten Geschwistern fernblieb, umso mehr erblühte sie.

Ain Vibius

Antarias Bruder ist ein aufgeweckter, selbstbewusster und freundlicher junger Chelai-Reiter, der sich im Laufe der Geschichte als Anführer seiner Gruppe unter den Namen „Kreuz des Südens“ ein hohes Ansehen in der Welt durch seine Missionen verdient. Antaria liebt ihren großen Bruder und versucht ihn in vielen Dingen nach zu eifern. Ain verhält sich seiner Schwester gegenüber wie ein liebevoller großer Bruder, der sie mit seinem Beschützerinstinkt nicht erdrückt und sogar für sie in den Tod reitet. Manchmal kabbeln sich die Geschwister über belanglose Dinge, doch ein gemeinsamer Ausritt oder die Pflege der Tiere auf den Hof beruhigen ihre sonst so sonnigen Gemüter wieder. Als der Antares Stern sich für Antaria als nächste Erbin entscheidet und nicht, wie alle annehmen, für Ain, scheint augenscheinlich ein Bruch zwischen den Geschwistern zu entstehen, der aber später mit den Worten von Ain als nichtig erklärt werden. „Man kämpft für die Familie, nicht gegen sie!“

Großvater Pares und Großmutter Urania
Antarias Großeltern sind sehr stolz und erfahrene Menschen, die großen Wert auf Etikette, Anstand und Disziplin legen. Beide sind in der Politik tätig und genießen hohes Ansehen, das sie vor allem durch ihre Intelligenz und Diplomatie erlangt haben. Sie sind strenge aber auch gute Lehrer für Antaria. Die von ihnen zwar oft gemaßregelt wird aber auch bei Problemen stets zu ihnen kommen kann. Vor allem mit ihrem Großvater kommt das Mädchen besser aus als mit ihrer immer nörgelnden Großmutter, die immer etwas an ihrer Kleidung, Haltung oder Benehmen auszusetzen hat. Pares hingegen fordert sie und testet ihre Fähigkeiten. So muss sie stundenlang mit ihm eine Art Schachspiel spielen bis sie alle Regeln verinnerlicht hat. Antaria ist als kleines Mädchen nicht gerne bei ihren Großeltern, lernt über die Jahre die wertvolle Erfahrung jedoch schätzen.

Großvater Vibius Senior und Großmutter Osia
Vor dem großen aus Marmor gefertigten Zuchtstall stehen auf der linken und rechten Seite zwei Büsten, die den Eingang zum inneren markieren. Die Büstenköpfe stellen Vibius Senior und Osia da. Die die Kreuzung zwischen Wildpferd und Einhorn perfektioniert und verfeinert haben. So gelten die im Zuchtstall für Reitpferde stehenden Zuchtstuten und Zuchthengste zu den besten der Welt. Aus ihren Linien entstanden die fleißigen Arbeits- und Kriegstiere. Die sich auch großer Beliebtheit außerhalb der Lande erfreuen. Antaria kennt ihre Großeltern nur aus den Geschichten ihres Vaters und das was die Leute über sie erzählten. Sie kamen bei einem schrecklichen Brand im Zuchtstall zu Tode als sie unter Einsatz ihres Lebens, die wertvollen Tiere aus dem brennenden Stall holten es aber selbst nicht mehr schafften. Dias Antares und Vibia waren selbst noch Kinder gewesen und am nächsten Tag plötzlich die alleinigen Erben des „weißen Gestüts“ gewesen.

Tante Kalliope
Antarias Tante ist eine ehrgeizige und würdevolle Frau, die nicht viel übrig hat für die Kinder ihrer Schwester. Die wenigen Male, die Antaria und Ain bei ihrer Tante gewesen waren, waren schrecklich langweilig gewesen. Erst mussten sie ihren Vorträgen über die Welt und die Diplomatie zuhören, dann, sobald Ain schreiben konnte, musste dieser die Ideen, die Tante Kalliope von sich gab mitschreiben und wurde von ihr angeschrien, wenn er nicht schnell genug war. Antaria stattdessen sollte Zuhörer spielen oder ihr Sachen bringen, die ihr Tante gerade einfielen. Nie bedeutete ein Besuch bei Tante Kalliope Spaß, sondern Arbeit. Da ihre Tante sehr launisch werden konnte, war auch diese Arbeit nicht besonders vergnüglich. Am liebsten mochten sie es deswegen, wenn Kalliope auf Grund ihrer Dichtungen die Treffen absagte. Beide Kinder atmeten dann hörbar auf und verschwanden zu ihrem Vater auf die Krankenstation oder in die Ställe.

Onkel Aurelian
Onkel Aurelian war für die Kinder eine willkommene Abwechslung zu ihrer Tante und manchmal war sich Antaria nicht sicher, ob die beiden wirklich miteinander verwandt waren. Ihr Onkel hatte immer einen Spruch auf den Lippen und eine herzliche Art, bei der man sich aufgehoben und warm fühlte. Er nahm die beiden auf Erkundungen in die Stadt mit und zeigte ihnen die Gebäude der Chelai-Reiter, in die sich Antaria und Ain sofort verliebten. Sie hörten Aurelian gerne zu, wenn er von sich und ihren Vater erzählte, wie sie als Chelai-Reiter wilde Abenteuer bestanden und gegen große Ungeheuer kämpften. Ihr Vater meinte daraufhin, dass Aurelian schon immer gut darin gewesen sei, die Wahrheit auszuschmücken. Antaria bewunderte ihren Onkel und wie Ain nahmen sie sich vor Chelai-Reiter zu werden und die gleichen Abenteuer zu bestehen, wie Aurelian und Dias.

Tante Vibia
Leider lernte Antaria ihre Tante Vibia nicht kennen. Diese verstarb bereits Kinderlos in jungen Jahren und hinterließ nur ihre teure Einhorn Stute Zeta, die auch die Mutter von Antarias Einhorn Arion und Ains Einhorn Doradus ist. Sie ist eine der letzten Stuten, die noch Einhörner hervorbringen kann, stirbt jedoch nach der Geburt von Arion an einem schweren Fieber.

Arion
Benannt nach dem legendären Einhorn von Andromeda, ist der junge Hengst Antarias Partner seit seinem ersten Atemzug. Beide symbolisieren wohl diese Art der Verbundenheit, die bei den Antares als vollkommen gilt. Zwei Seelen die sich ergänzen und bis in den Tod hinein miteinander verbunden sind. Antaria schloss spät das typische Blutband zwischen Einhorn und Antares, obwohl sie sich bereits schon kannten. Als die Stute Zeta ihr letztes Fohlen, Arion in jener Nacht gebären sollte, nahm Dias seine Tochter mit zu den Ställen, die ihn schon lange darum bat bei einer Einhorn Geburt dabei sein zu dürfen. Es geschah immer etwas Magisches dabei, weswegen sich viele Wesen und Tiere auf den Wiesen des Gestüts sammelten und wie einsame Wächter am Stall standen. Doch in jener Nacht sollte sich die Magie, die von diesem schönen Ereignis ausging umkehren. Anstatt Lichter, oder viele tanzende Feen, die die Magie in ihren kleinen Kleidchen und Hosentaschen sammelten, entstand nur Dunkelheit. Zurück blieben ein zitterndes schwarzes Fohlen und eine tote Mutterstute, dessen Schatten unheilvoll im flackernden Licht der Laternen tanzte. Antaria weinte bitterlich und schlang die Arme um das seltsame Einhorn Fohlen, das nicht schneeweiß, sondern Pechschwarz war. Dias war darüber sehr aufgebracht, hatte er sowas doch noch nie erlebt. Selbst als er den seltsamen Hüter aus dem Frühlingstaat holte, schien beide das Rätsel nicht lösen zu können. Antaria jedoch liebte das schwarze Einhorn Fohlen und beide verband bald eine innige Freundschaft. Auf den Rat von Emrys ließ Dias die Verbindung zwischen den beiden erblühen. Ganz ohne das Blutband und auf natürlichem Wege. Erst später als die Antaria und Arion unzertrennlich waren knüpften sie das Band zwischen Reiter und Einhorn.

Onkel Emrys
Onkel Emrys ist für Antaria ein schräger Kauz, der mit seiner eigenbrötlerischen Art sie immer wieder überrascht oder sie mit vielen Fragen im Kopf zurücklässt. Als sie kleiner war, hatte sie Angst vor dem schweigsamen Hüter gehabt, der in seinen dunklen Gewändern und der Krähe auf der Schulter eher einem monströsen Schatten glich als einem lebendigen Wesen. Erst als sie die Geschichten über die Hexen aus den Sümpfen hörte und mit großen Augen der Magie zusahen, die diese Menschen bewirkten. Wollte sie Emrys und seine Hexen am liebsten jeden Tag besuchen. Sie fand es faszinierend, dass es Völker gab die ganz ohne die Hilfe der Sterne Magie wirken konnten. Vor allem mochte sie die Magie der Illusionisten. Wenn sie ihr die schönsten Bilder erzeugten oder sie einfach zum lachen brachten. Da Dias und Flaviana sehr darauf Acht gaben, dass ihre Kinder unvoreingenommen gegenüber den Hexen auftraten, verstand Antaria nie so wirklich die beinah feindliche Haltung gegenüber diesem Volk. Jedoch konnte sie auch nicht verstehen, warum ausgerechnet ihr schräger Onkel Emrys ein Hüter sein sollte. War er doch das komplette Gegenteil zu den anderen Hütern. Manchmal fragte sich Antaria sogar, ob er nicht in Wahrheit ein großer Zauberer sei, der nur alle darüber hinwegtäuschen wollte, wie mächtig er sei. Doch immer, wenn sie ihrem Vater von diesem Gedanken erzählte, lachte dieser nur schallend und schüttelte den Kopf.

Dias Vibius: „Er ist vielleicht ein guter Schauspieler. Doch seine Natur kann selbst er nicht verstecken. Manchmal jedoch habe ich das Gefühl, dass er gerne jemand anderes wäre. Aber so geht es uns ja allen hin und wieder!“

Antaria: „Ich glaube trotzdem das Onkel Emrys ein Zauberer ist. Hüter passt nicht zu ihm! Du wirst schon sehen. Ich habe recht!“

Vibius Dias: (lacht) „Ich bin gespannt auf die Beweise, wenn wir ihn das nächste Mal besuchen gehen.“''