Charon Antares

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Fakten[Bearbeiten]


  • Vorname:

Charon

  • Nachname:

Antares (Charon Zweig): Der Charonzweig aus dem Dorf der Vulkanrose ist einer der ältesten Blutlinien der Antares im Sommerstaat und war als Vertreter dessen im gesamten Land unterwegs. Eines Tages überquerte er in einem Boot den Sumpf der Hexen. Die Erzählungen berichten von verschiedenen Ausgängen der Geschichte. Einmal wird erzählt Charon hätte eine Hexe mit seinem Boot ausversehen in den Sumpf geworfen, worauf diese hin so erbost gewesen sei, dass sie ihn verfluchte. Eine andere erzählt, dass Charon eine Hexe mit seinem Boot mitnahm und diese ihn Avancen machte. Als er nicht darauf reagierte verfluchte sie ihn, in dem er für immer als Fährmann durch das Sumpfgebiet fahren musste und seine Kinder alles Taugenichts und Schwachköpfe wurden. In beiden Versionen steckt jedoch ein Fünkchen Wahrheit, nämlich dass Charon wirklich in den Sümpfen der Hexen für immer verschwand.

  • Spitzname:

Kleiner Neko - (seine Mutter)

  • Geschlecht:

männlich

  • Alter:

Taucht in der Geschichte zum ersten Mal mit 12 Jahren auf.

  • Geburtsdatum:

13.8.

  • Rasse:

Antares

  • Wohnort:

Sommerstaat – Das Haus auf dem Hügel zum Olymp des Feuers (Vulkanrosendorf)

  • Nationalität:

Japanisch/europäisch

  • Religion:

Antares

  • Sternzeichen:

Löwe

Äußerlichkeiten[Bearbeiten]


  • Augenfarbe:

Schwarzbraun

  • Haarfarbe:

Nachtschwarz (bläulicher Schimmer)

  • Hautfarbe:

Sehr hell

  • Größe:

1,75m

  • Gewicht:

60 Kilo

  • Statur:

Drahtig, athletisch, nicht zu lang und nicht zu kurz

  • Gesicht:

Hübsch, kantig, männlich. Gerade Nasenform mit breiten Nasenflügeln und abgerundeter Nasenspitze. Sein Gesicht gilt als allgemein schön und wird gerne mit der Darstellung eines Helden in Stauten Form verglichen, von denen es unzählige in der Hauptstadt gibt. Seine Augen sind Mandelförmig aber offener als die der Menschen aus diesem Staat.

  • Besondere Merkmale:

Trägt später das Tattoo der Häftlinge aus dem Gefängnis vom verlorenen Land! (Name)

  • Stimme:

Die Stimme von Charon hat viele Facetten, doch die meisten würden seine Stimme als kalt und seine Zunge als scharf bezeichnen.

  • Sprache:

Antares, später die Sprachen der Menschen (Durch seinen Aufenthalt im Gefängnis)

  • Kleidungsstiel:

Sommerstaat Uniform, später dann die Uniform der Antares Sondereinheit (Namen dafür finden)

  • Schmuck:

Nicht bekannt

  • Auffälligkeiten:

Nicht bekannt

  • Gesundheitlicher Zustand:

Gesund Verflucht – es wird vermutet das in ihm ein Feuerdämon schlummert.

  • Allergien:

Heuschnupfen

  • Sexualität:

Homosexuell

Umfeld[Bearbeiten]


  • Gesellschaftliche Schicht:

Er stammt aus dem verfluchten Charon Zweig, in der die Männer im Kampf versagten, zurückwichen und nur noch Taugenichtse und Schwachköpfe geboren wurden, weswegen der Zweig als verflucht gilt und als nicht würdig erachtet wird. Charon ist das erste Kind seit langem, das ohne eine Behinderung und mit den Kräften des Feuers geboren wurde, dennoch glauben viele, das in ihm ein Dämon wohnt.

  • Familie:

Charon Senior
Er ist Charons Vater und ein strenger Mann, der die Last des Versagens durch Alkohol betäubt. Er erhebt gelegentlich die Hand gegen seine Frau und seinem Kind. Doch meistens sitzt er in einer Gaststube oder zu Hause und spielt mit seinem faulen Bruder Karten, während sie sich betrinken. Seinen Sohn lässt er sinnlose Arbeiten tätigen und bestraft ihn wegen Nichtigkeiten. Je nachdem wie viel Alkohol er getrunken hat. Charons Vater leidet seit seiner Geburt an Gleichgewicht und Konzentrationsschwierigkeiten, weswegen er die Auswahlprüfung zum Krieger nie bestanden hat. Er ist felsenfest davon überzeugt, dass in seinem Sohn ein Dämon schlummert.

Kazumi

Die Mutter von Charon ist eine fromme Frau, die seit ihrem ersten Atemzug darauf vorbereitet wurde eine gute Mutter und Ehefrau zu sein. Da ihre Familie sehr arm ist und es zu viele Mäuler zum stopfen gibt, wurde Kazumi bereits im Alter von 12 Jahren an Charon Senior versprochen. Sie lernte nie die Kampfkunst, da ihre Familie von Unreinheit begleitet war. (Mensch und Antares) Sie ist gut mit der Nadel und besitzt extremes Wissen über Heilkräuter und ihrer verschiedenen Anwendungen. Kazumi achtet die Traditionen ihres Landes, bricht jedoch mit ihnen als sie den leblosen Körper ihres zweiten Kinds in der Hand hält und sich zusammen mit ihm in die Lava des Vulkans fallen lässt. Doch statt sie qualvoll verbrennt, rettet sie Charon aus den Flammen, in dem er die Lava mit seiner Macht verdrängt. Danach ist Kazumi nicht mehr dieselbe, durch ihre schweren Verbrennungen für Jahre ans Bett gebunden, wünscht sie sich nichts sehnlicher als den Tod. Als Charon sie während einer Mission mit seinen Freunden besucht, reagiert sie kaum auf ihn. Als wäre nur noch ihre Hülle auf Erden geblieben ihre Seele aber schon längst auf den Weg zu den Sternen.

Kleiner Bruder

Im Sommerstaat erhalten Kinder der Antares erst ihren Namen, wenn ihre Fähigkeit erwacht ist. Bis dahin werden sie oft mit Kosenamen angesprochen. Es dient zum Schutz der eigenen Familie, sich nicht zu sehr an das Kind zu binden, sollte es keine von den Sternen gesegneten Fähigkeiten besitzen und ein Mensch geworden sein. Charon pflegt zu seinem kleinen Bruder eine lose Verbindung, da man es genauso von ihm erwartet. Dennoch verfolgen ihn die Schrecken des Schicksalstag auf dem Olymp des Feuers noch immer in seinen Träumen.

Großmutter Shanna

Eine alte Frau mit Buckel die nur noch mit ihren linken trüben Augen sehen kann. Bis heute steckt ihr die Schmach ihrer Söhne in den alten Knochen und die Gewissheit als Frau versagt zu haben, weswegen sie keine Gelegenheit auslässt um es sie spüren zu lassen. Kazumi war für sie schon immer eine bessere Hilfskraft und unter ihrer Würde. Dies ändert sich auch nicht als Kazumi Charon gebärt. Shanna ist die Mutter von Charon Senior und prophezeit Charon, dass auch er, wie sein Vater und sein Großvater an der großen Prüfung scheitern werden. Als Charon dies nicht tut, scheint ihn die alte Frau zum ersten Mal richtig wahr zu nehmen. Zitat von Charon über seine Oma: Sie ist ein keifender Hausgeist, der auch dann noch da ist, wenn man das Haus längst abgerissen hat!

Onkel Akeno

Onkel Akeno ist jünger als Charon Senior und versagte bei der Prüfung, weil er ein schlimmes Bein besaß, dass schließlich abgenommen werden musste. Seitdem versucht er durch den Verkauf von Talismanen etwas zum Haushalt beizutragen. Doch eigentlich ist er eher damit beschäftigt jungen Mädchen nach zu laufen und mit Charon Senior einen zu heben. Beide versuchen sich oft im Glücksspiel von Skorpionkämpfen, was bei der Familie zu finanziellen Engpässen führt. Onkel Akeno behandelt Charon immer wie ein zurückgebliebenes Kind und verkleidet ihn als kleines Geisha Mädchen um sich bei den Frauen einzuschmeicheln und seine wahre besser verkaufen zu können. Ansonsten hört er sich gerne selber reden und ist felsenfest davon überzeugt das er den Job als Vertreter des Sommerstaats viel besser hinbekommen würde, als Necati.

Onkel Fang

Onkel Fang ist der jüngste Bruder von Charon Senior und Charons einziger Ruhepol in der Familie. Er hat die Schwachsinnkrankheit geerbt und kann weder richtig sprechen noch laufen. Oftmals grunzt er vor sich hin und lebt in seiner eigenen Welt. Großmutter Shanna hätte ihn am liebsten sofort den Sternen geopfert als er aus ihr rausgekrochen kam, wie sie immer wieder gerne betont. Doch Onkel Fang kann mit Hilfe seiner Fürze Feuer entzünden, weswegen er nicht mehr geopfert werden kann und von der Familie betreut werden muss. Was dazu führt, dass viele in der Nachbarschaft sich gerne über Charons furzenden Onkel lustig machen, wenn er durch die Straßen läuft und gelegentlich eine Stichflamme aus seinem Hinterteil schießt. Charon ist gerne bei seinem Onkel Fang im kleinen japanischen Garten, dort liest er ihm vor oder genießt einfach die Ruhe, während Onkel Fang nur vor sich hin sabbert und gelegentlich grunzt, wenn Charon mit ihm spricht. Als Charon die Prüfung schafft ist es Onkel Fang, der den Jungen als einziger umarmt. Danach stirbt Onkel Fang und Charon besucht viele Jahre später sein Grab im kleinen japanischen Garten.


  • Freunde:

Felis

Felis Antares ist der zweite Sohn von Necati dem Großen, der als einer der Vertreter für den Sommerstaat im großen Saal der Hauptstadt sitzt. Felis besitzt noch eine jüngere Schwester und einen älteren Bruder Necati Junior. Schon immer stand Felis im Schatten seiner Cousins und seines großen Bruders, weswegen er sich vor allem nach Anerkennung und Stärke sehnt. Da Charon der Beste in seinem Jahrgang ist, beschließt er ihm einen Handel zu unterbreiten aus dem später eine Freundschaft entsteht. Als Felis stirbt, ist es Gary, der für den jungen Sommerstaatler da ist.

Antaria

Charon kann Antaria am Anfang nicht leiden und droht ihr mehrmals an sie umzubringen, wenn sie sich gegen Felis und ihm stellt. Dennoch verbindet die beiden später ein enges Band der Freundschaft und Gleichheit, das noch durch die Last ihres Erbes und der verbotenen Liebe für jemand anderen verstärkt wird. Charon ist einer der wenigen, der auch später nicht vor Antaria auf die Knie fällt oder sie anders behandelt. Sie nennt ihn gerne ihren Katzenwächter der Nacht. Da er sich beinah lautlos fortbewegen kann und immer an ihrer Seite ist.



Gary
Gary und Charon verbindet eine seltsame aber auch ehrliche Freundschaft. Die sich beide durch gegenseitigen Respekt und einer Menge Abenteuer aufgebaut haben. Charon sieht in Gary am Anfang nur einen niederen Menschen, der es wagt einen Posten anzustreben, den Charon sich hart erkämpfen musste und der für Menschen eigentlich verboten ist. Charon ist es letztlich, der Gary entkommen lässt und somit seine Familie abermals verflucht.

  • Bekannte:

Nesim: Charon hat großen Respekt vor den Hütern und kommt mit Nesims herausfordernder und direkten Art nicht klar. Immer wieder bringt ihn der Hüter in unangenehme Momente oder fordert ihn heraus seine Gefühle zu hinterfragen. Das führt dazu, dass Charon regelrecht die Stunden von Nesim versucht zu schwänzen, doch dieser findet den jungen Sommerstaatler immer wieder aufs Neue.

Suko: Sukos Training mit Charon in jungen Jahren ist brutal und bringt den Jungen regelmäßig an den Rand seiner Kräfte. Beide sind eher vom schweigsamen Typ und dennoch ist es Suko, den Charon eines Nachts aufsucht, um eine Entscheidung treffen zu können.


Gewohnheiten[Bearbeiten]


  • Hervorstechender Charakterzug:

Charon ist ein Einzelgänger und fremden Gegenüber misstrauisch. Dennoch besitzt er seine Prinzipien und bleibt diesen immer treu. Er ist ein loyaler Freund.

  • Talente:

Feuer – Kann Feuer in unterschiedliche Formen bringen und zurückdrängen, kann es jedoch nicht erzeugen. Später erlernt er von den Hexen wie er Feuer mit Hilfe der Elemente erzeugen kann.

  • Interessen:

Ehre, Kampftraining; Schattentraining; Ruhige Orte in denen er einfach in der Sonne liegt; die Augen schließt und dem Wind bei seiner Arbeit zuhört.

  • Abneigungen:

Nesims Philosophie und Lehrstunden; Seinen Onkel Akeno, als Mädchen verkleidet zu sein, Verrat, kaltes Wasser, Laute Orte, Schatten

  • Moralvorstellungen:

Der Weg des Antares! Sei immer loyal, aufrichtig, ehrenvoll und respektvoll. Beschütze die Welt vor der Dunkelheit und verteidige das Licht, welches jeder in sich trägt.

  • Auffällige Angewohnheiten:

Absolute Verschmelzung mit den Schatten. Bewegungsloses dastehen und lautloses erscheinen.

  • Phobien/Ängste:

Seine größte Angst ist es zu versagen. Er hat Angst vor dem Fluch seiner Familie und rechnet damit eines Tages zu scheitern. Später fürchtet er das Feuer des Gefängnisses aus dem gebrochenen Land und enge Räume.

  • Stärke:

Er besitzt eine blitzschnelle Auffassungsgabe und ist ein überdurchschnittlich guter Schüler, der ein guter Kämpfer wie auch Gelehrter wäre, wenn er sich jemals für Strategie und Bücher interessieren würde. Er ist ein guter Spion und kann sich unauffällig an jeden heranschleichen und aus der Deckung heraus angreifen. Seine Begabung mit dem Feuer ist legendär und man spricht davon, dass Charon wohl als der mächtigste Antares des Feuerelements gilt.

  • Schwächen:

Er hat eine große Schwäche für den Folterknecht im Gefängnis aus dem gebrochenen Land, der später von einem Schatten befallen wird. Er kann seine Gefühle nicht zeigen. Er ist nicht gut darin sich in andere hineinzuversetzen. Nach dem Gefängnis fängt er an sich selbst zu geißeln

(An-) Triebe[Bearbeiten]


  • Motivation/Ziele:

Er will den Namen seiner Familie reinwaschen und diese von dem Fluch befreien.

  • Größte Wünsche/Träume:

Charons größter Traum wäre es, das Ansehen seiner Familie wiederherzustellen. Danach würde er gerne in die Einsamkeit auf einen Berg ziehen und dort jeden Morgen und Abend auf einer Bank sitzen und der Sonnen dabei zuschauen, wie sie die Bergspitzen in ein flammendes Rot taucht.

  • Traumata:

Als sein Bruder den Sternen geopfert wird.

  • Rückschläge/Schmerzliche Erlebnisse:

Sein Bruder sollte den Feuersternbildern geopfert werden, weil er keine Feuerkräfte besaß. Seine Mutter stürzt sich daraufhin mit ihrem Sohn zusammen in die Lava, überlebt dies aber knapp und ist von da an nicht mehr sie selbst. Charon verliert seinen besten Freund Felis nach dem Angriff auf den Sommerstaat durch die Schatten. Charon landet im Gefängnis vom gebrochenen Land, in dem er auch gefoltert und markiert wird. Charon erfährt, dass sein Onkel Fang gestorben ist.

  • Ansicht über Leben und Tod:

Der Tod ist nur der Weg zu den Sternen, kein Grund sich Sorgen zu machen.

Vorgeschichte/Charakterbetreffende Details[Bearbeiten]


  • Entscheidendes Erlebnis in der Kindheit/Vergangenheit:

Sein Bruder sollte den Feuersternbildern geopfert werden, weil er keine Feuerkräfte besaß. Seine Mutter stürzt sich daraufhin mit ihrem Sohn zusammen in die Lava, überlebt dies aber knapp und ist von da an nicht mehr sie selbst.

  • Was sie am meisten bereut:

Das er seine Macht eingesetzt hat um seine Mutter vor dem Tod zu retten. Seit diesem Tag ist sie ans Bett gefesselt und nicht mehr wie sie einst war.

  • Folgenschwerste Entscheidung:

Seine Mutter zurück zu lassen.

  • Das schlimmste das er getan hat:

Sich in den Folterknecht des Gefängnisses im verlorenen Land zu verlieben.

  • Das peinlichste das er getan hat:

Nackt durch die Straßen zu laufen, mit einem Schild um den Hals, auf dem steht: „Ich bin ein Spanner!“

  • Das Beste, das sie getan hat:

Antaria die Treue zu schwören und für ein vereintes Land zu kämpfen

  • Prägende Persönlichkeit:

Nesim: (folgt) Kazumi: (folgt) Rana: (folgt) Suko (folgt)

  • Was würde er niemals tun und warum:

Charon würde niemals seine Freunde verraten, eher würde er sich den Arm abschlagen. Schon immer hat sich Charon nach einer Familie gesehnt und an einem Ort wo er sich wohlfühlt. Diesen fand er in der Hauptstadt, bei seinen Freunden und Kameraden, die wie eine zweite Familie für ihn wurde.

  • Das größte Geheimnis:

Charon liebt den Folterknecht. Eine Hexe half ihn dabei seine Kraft zu steigern.

Stellung in der Geschichte[Bearbeiten]


  • Wichtigkeit des Charakters:

Ist ein Mitglied des Sternenquartetts und wird später zum Verteidigungsvertreter gewählt.

  • Funktion in der Geschichte:

Bringt Gary dazu über sich hinauszuwachsen und ist der beste Kämpfer in der Gruppe.

  • Erster/Letzter Auftritt:

In der Agora (Erster Auftritt) – Gary und Charon schaffen den Leichnam von Antaria weg. (letzter Auftritt)

  • Entwicklung, Veränderung der Ansichten:

Stolzer und loyaler Krieger, der im Laufe der Geschichte anfängt über gewisse Regeln und Traditionen nachzudenken und anfängt sich dem neuen zu zuwenden.

  • Gegner und Widersacher:

Folterknecht und die Schatten

  • Verbindung zum Antagonisten:

Er ist in den Folterknecht verliebt, wodurch ihn der Schatten später benutzt.

  • Helfer und Verbündeter:

Antaria, Gary, Nesim, (der vierte), Hexe, Rana

  • Verhältnis zu den anderen Charakteren:

Vierer Quartett – Freundschaft/Familie Rana/Nesim/Suko – Mentoren, Freunde Folterknecht – Hass und Liebe Schatten – Feind

  • Erster Eindruck:

Ein stolzer und abgerichteter Krieger, der für den Sommerstaat und die Sterne alles tun würde.

Lebenslauf[Bearbeiten]

Charon wurde als erster Sohn von Charon Senior Antares geboren und ist seit 4 Generationen das erste Kind, das ohne körperlichen oder psychischen Schaden zur Welt gekommen ist. Bereits im Kleinkindalter zeigt sich sein enormes Talent mit dem Feuer umzugehen, was dazu führt, das er regelmäßig die Haare seiner Verwandten in Brand steckt. Als er 4 Jahre alt ist hat er schließlich die Nerven aller überstrapaziert und seine Großmutter meint, das er eine neue Form des Fluches sei und sie bald ohne Haus dastehen würden, wenn er weiterhin mit dem Feuer spielte und keine Disziplin erlernte. Auch sein Vater war davon überzeugt, dass Charon ein Art Dämon sein musste, der die Familie daran erinnern sollte, dass sie auf ewig verflucht seien. Wenn Charon Seniors Geist wieder zu sehr von dem Nebel des Alkoholgeistes eingehüllt war, bewaffnete er sich mit seinem Gürtel oder einem Besenstil, schritt in das Zimmer des Jungen und wollte den Dämon aus ihm heraus prügeln. Oftmals war es Charons Mutter Kazumi, die sich schützend vor ihren Jungen stellte und versuchte ihren betrunkenen Mann ins Bett zu scheuchen. In diesen Nächten verbrachte der junge Antares nicht seine Zeit im Bett, sondern in der hintersten Ecke seines Zimmers, den Blick auf die Tür gerichtet und dem Wissen, dass sich das geöffnete Fenster direkt zu seiner linken befand, um notfalls hinaus springen zu können. Doch auch die Umwelt war zu Charon nicht aufgeschlossen oder gar nett. Ein jeder kannte die Geschichte des verfluchten Familienzweigs und während die Menschen im Dorf der Vulkanrose die Antares bewunderten und respektierten. Wechselten sie bei Charon die Straßenseite oder spuckten vor ihm auf dem Boden um den Fluch von sich fern zu halten. Die Kinder ahmten die Verhaltensweisen der Erwachsenen nach und so führte Charon ein abgeschiedenes und einsames Leben als Kind, dessen einzige Spielkameraden seine Mutter und sein bescheuerter Onkel Fang waren. Mit letzteren saß der junge Antares oft in dem kleinen japanischen Garten hinter dem Haus und las ihn viele Haiku und Kurzgeschichten über die Legenden der Antares vor. Vor allem die Geschichte von der Prinzessin mit den weißen Haaren schienen dem jungen Antares sehr zu gefallen. Ob diese auch Onkel Fang gefiel konnte er nur erahnen, da sein Onkel nur sabbern und grunzen konnte. Doch um Charon zum Lachen zu bringen, lies er gerne brennende Fürze in der Stille des kleinen Gartens erklingen. Seine einzige Fähigkeit die ihm einst davor rettete nicht in den Olymp des Feuers geworfen zu werden. Charon mochte ihn so, wie er war. Ganz anders als seinen zweiten Onkel Akeno. Er war ein lüsterner und gemeiner alter Sack. Der Charon immer wieder reizte und in Schwierigkeiten brachte, wodurch er später Prügel von seinem Vater kassierte.

Auszug aus einem Gespräch zwischen Onkel Akeno und Charon: „Du sollst mich nicht für deine Arbeit benutzen, hat Mutter gesagt!“ rief der 6-Jährige Charon erbost und wollte sich dem harten Griff seines Onkels entziehen, der ihm bereits das T-Shirt mit der anderen Hand über den Kopf zog. „Stell dich nicht so an, willst du das wir Hunger erleiden? Soll ich deinem Vater erzählen, dass du ungehorsam warst? Er wird diesmal den Besen nehmen um dir benehmen bei zu bringen.“ Drohte ihn Akeno und erreichte, dass der Junge aufhörte sich zu wehren und die entwürdigende Prozedur über sich ergehen ließ. Nur in Unterhose gekleidet, stand Charon in einer matschigen Seitenstraße neben seinem Onkel, notdürftig vor den Augen der vorbeilaufenden Menschen durch den Schatten der Häuser geschützt. Sein Onkel warf ihm einen blauen Kimono mit Kirschblüten bestückt über den Kopf. Danach setzte er ihm eine Perücke auf und begann die Haut des jungen mit einer weißen Creme zu beschmieren. Früher hatte Charon die Kleidung oder seine Perücke immer wieder in Brand gesteckt, doch nachdem Akeno sich bei seinem Vater beschwerte und Charon oder seine Mutter dafür bestraft wurden, unterließ der Junge diese Art der Rebellion. „Na bitte, jetzt siehst du aus wie eine kleine süße Geisha. Hör auf so finster zu schauen. Kleine Mädchen wirken lieblich und bezaubernd.“ Ich bin aber kein Mädchen hätte Charon am liebsten geschrien, doch er wusste, dass das nichts brachte. Und auch wenn er diese Verkleidung hasste und der Stoff auf seiner Haut ein übles Kratzen verursachte. In dieser Gestalt und ohne den Namen Charon, sprachen die Menschen mit ihm und zeigten Freundlichkeit. Etwas was er sonst nur von seiner Mutter kannte, wenn sie nicht gerade mit dem Haushalt beschäftigt war. Bald darauf wurde sein kleiner Bruder geboren, für den der Junge am Anfang nur Mitleid hatte. War er doch ein sehr lautes und weinerliches Baby, das sicher bald unter der gewaltvollen Hand seines Vaters den Tod finden würde, wenn dieser wieder ein Glas zu viel trank.

Im Alter von 7 Jahren verlässt Charon seine Familie um in die Kaserne von Löwien zu ziehen, in der alle Kinder ihre Grundausbildung erhalten. Unter dem strengen Regime der Lehrer, werden Jungen und Mädchen getrennt unterrichtet und dürfen erst in den höheren Klassen zusammengebracht werden. Bevor Charon jedoch geht, ist es seine Mutter, die ihn noch einmal fest in den Arm nimmt und ihm leise flüstert: „Du musst lernen Charon. Hörst du? Du musst der Beste werden. Und dann musst du gehen! Du musst uns verlassen und du darfst niemals wiederkommen. Verstehst du das?“ Ihre Stimme war ernst und ihr Blick sprach von einem Abschied, den Charon nicht haben wollte. „Weine nicht. Ein Junge aus dem Sommerstaat weint niemals, kleiner Neko. Wir müssen stark sein. Für die Sterne, okay?“ Charon schniefte und kämpfte gegen die Tränen an, ehe er auf die Kutsche stieg, die ihn zu der Kaserne und Ausbildungszentrum von Löwien brachte. Auch hier hatte es der Junge mit dem nachtblauen Haaren nicht leicht. Die Schule war nur für Antares des Sommerstaats gedacht, somit wussten alle von den verfluchten Charon – Stamm und behandelten ihn genauso, wie die Menschen in seinem Dorf. Sie versuchten ihn möglich nichts zu berühren und wenn die Lehrer zu Gruppenarbeiten aufriefen, protestieren die Schüler lautstark mit ihm in einer Gruppe sein zu müssen. Einige Lehrer hielten dagegen, andere, die ebenfalls sehr abergläubisch waren machten einen Bogen um den verfluchten Charon, wie sie ihn hinter vorgehaltener Hand nannten und zwangen die Schüler nicht mit ihm zusammen zu arbeiten. Die Monate gingen ins Land und trotz all der Abneigung, die ihm entgegenwehte, arbeitete Charon hart und wurde bald zum Jahrgangsbesten. Sein Verhalten glich immer mehr dem eines Katers und manchmal war er so lautlos und im Schatten verborgen, das man ihn erst wahrnahm, wenn er etwas sagte oder man etwas von ihm wollte. Diese Technik schien er über die Jahre zu perfektionieren, damit er unliebsamen Begegnungen aus dem Weg gehen konnte. So war es eine weitere Eigenheit von ihm geworden stets den Weg zu den Klassenräumen über die Dächer der Kaserne zu wählen, anstatt mit den anderen Kadetten durch die weitläufigen Gänge zu schreiten. Er war gerne hier oben, da es sonst niemand wagte auf den spitz zulaufenden Dächern zu klettern. Wie eine Katze genoss er dann die Sonnenstrahlen, legte sich auf die von der Sonne erwärmten Ziegel und träumte von dem japanischen Garten neben seinem Haus und der kleinen Prinzessin mit den weißen Haaren. Bis eines Tages plötzlich Necatis Sohn am Dachrand auftauchte, wackelig auf den Beinen und so graziös wie eine Brechstange.

Auszug: Der Junge mit den erdbraunen Haaren und ebenso braunen Augen versuchte das Gleichgewicht auf den schmalen Dachziegeln zu halten. Sein Name war Felis und er war der zweite Sohn von Necati Antares, der als Vertreter des Sommerstaats in der Hauptstadt des freien Landes saß und hohes Ansehen genossen. Auch Charons Familienzweig hatte einmal zu den Vertretern gehört, bevor die Hexe aus dem Sumpf sie verfluchte. In einem anderen Universum wären sie vielleicht beste Freunde gewesen, zusammen, von Geburt an. Doch hier und jetzt waren sie wie zwei Realitäten die plötzlich miteinander kollidierten. Felis war beliebt, sah gut aus, besaß Ansehen und war gebildet. Sicher würde er einmal einen großartigen Politiker abgeben. Zumindest sollte er diese Karriere anstreben, denn als Kämpfer war er wirklich mies. Das bestätigte sich auch jetzt als Felis sein Gewicht auf die glatte Fläche der nächsten Dachziegel verlagerte, abrutschte und fiel. Charon reagierte blitzschnell und ergriff die Hand des Antares, ehe er über die Dachschräge in 10 Meter Tiefe stürzen könnte. So hing Felis einen Moment über den Abgrund und Charon blickte in die klaren braunen Augen, die ihn wissend und voller Leben ansahen. Wie konnte man nur so voller Lebensenergie sprühen? Langsam zog er ihn hoch und wandte sich zum Gehen, doch Felis ergriff seine Hand, was Charon beinah ein Fauchen entweichen ließ. „Tut mir leid, ich wollte dich nicht berühren!“ Er hob beschwichtigend die Arme und der Junge mit den Blauschwarzen Haaren entspannte sich wieder ein wenig. „Ich bin hier um dir ein Angebot zu unterbreiten. Charon der Verfluchte!“ Und obwohl Charon diesen Spitznamen kannte, schmerzte er und bohrte sich wie rasiermesserscharfe kleine Klingen in seinen Magen. „Was willst du?“ fragte er mit rauer Stimme, da er seit Tagen kaum mit jemanden gesprochen hatte. „Du hast also doch noch deine Zunge!“ Stellte Felis überrascht fest, was Charon nur eine hochgezogene Augenbraue entlockte. „Man erzählt sich, du hättest dir die Zunge abgebissen, weil die Hexe dich sonst zwingen würde Verwünschungen auszusprechen. Vergiss es. Nicht wichtig. Was hältst du davon mein Leibwächter zu werden?“ Die Frage kam überraschend und unvermittelt, dass selbst Charon für einen Moment die Maske der Teilnahmslosigkeit abwarf und seinem Gegenüber vollkommen überrascht ansah.

Es dauerte einige Monate ehe Felis Charon dazu bekam, dass dieser sein Leibwächter wurde. Felis rechnete damit, dass die Feinde seines Vaters auch Söhne besaßen, die ihm etwas antun wollten und da niemand freiwillig Charon berührte oder sich mit ihm anlegte, war er der perfekte Wächter. Auch seine Art einfach aufzutauchen und wieder verschwinden zu können war für Felis von größter Nützlichkeit. So konnten die beiden Jungs an Informationen innerhalb der Kaserne kommen, an die kein anderer herankam. Sie wussten zum Beispiel wo der Ersatzschlüssel für die Tore lag, in welchem Keller die Desserts gelagert wurden und wie man heimlich in die heißen Quellen auch bei Nacht hineinkam. Immer wieder verließen sie auf ihren nächtlichen Streifzügen das Gelände und mit der Zeit erwuchs eine Freundschaft zwischen beiden ungleichen Kindern. Am Tage schritt Charon hinter Felis im Schatten und tauchte nur auf, wenn er Hilfe brauchte. In der Nacht waren sie sich ebenbürtig. Schließlich wurde Charon kurz vor dem Lichterfest nach Hause gerufen. Es ging um seinen kleinen Bruder, der selbst nach der Prüfung des Feuers keine Fähigkeiten zeigte und somit als einfacher Mensch galt. Ein Sternenloser, verdammt dazu ein kurzes und bescheidenes Leben in den Mienen oder auf dem Feld zu verleben. Doch selbst diese Entscheidung wurde Charons Bruder genommen. Im Sommerstaat sahen die traditionsbewussten Antares davon ab ihr Kind zur Adoption frei zu geben und opferten sie lieber den Feuersternzeichen. So auch Charons Familie, was dazu führte, dass ein kleines Fest zu ehren seines Bruders im Dorfabgehalten wurde, ehe man ihn in einer Sänfte, getragen von zwei Einhörnern, zum Olymp des Feuers brachte.

Auszug: Als die Sänfte von dem Rücken der zwei heiligen Einhörner langsam herunter gehoben wurde hörte man bereits die Lava im Berg bedrohlich brodeln. Charon war nicht ganz klar, wie eine Opferung der Sterne aussah. Kindern in seinem Alter erzählte man nur die schönen Seiten einer Geschichte. Doch als sein kleiner Bruder sich ängstlich an die Hand seiner Mutter klammerte und dem Zentauren Priester verweigerte den Mund zu öffnen, spürte Charon das die Wirklichkeit nicht ganz so bunt aussah wie in den Geschichten. Schließlich trat der Hüter Suko vor und half dem Priester bei seiner Arbeit. Er beruhigte das Kind, während Kazumi vollkommen starr die Hand ihres Sohnes hielt, die Augen weit aufgerissen und den Blick zum sternenreichen Himmel gerichtet. Noch nie hatte Charon sie so erlebt, sie glich mit ihrer blassen Haut und den Augenringen einem Nebelgeist aber nicht seiner arbeitstüchtigen Mutter, die immer ein Lächeln für ihn parat hatte, wann immer er es brauchte. Als sein kleiner Bruder den Keks anfing zu essen, begann der Priester mit seiner Rede und alle hörten zu. Nur seine Mutter schien zu schluchzen, doch als er zu ihr rennen wollte, um sie zu trösten umschloss sein Vater noch fester sein Handgelenk. Angst überkam ihm, zwar war er insgeheim ein bisschen eifersüchtig auf seinen kleinen Bruder gewesen, da dieser bei ihrer Mutter sein durfte und er nicht, dennoch gehörte er doch zu ihnen. Warum also sprach der Priester von Abschied nehmen und einer gesegneten Reise zu den Sternen? Sein Bruder war überhaupt noch nicht alt und ihm fehlte auch sonst nichts. Ehe sich Charon jedoch in dieses Gefühl hinein steigern konnte, erschlaffte die Hand seines Bruders und seine Mutter fing den bewusstlosen Körper ihres Kindes mit einem Schrei auf. Ein Schrei der so markerschütternd war, dass er Charon bis heute in seinen Albträumen verfolgte. Der Priester und auch der Hüter kamen gleichzeitig auf Kazumi zu, versuchten sie zu beruhigen. Erklärten ihr, dass es bereits zu spät war und ihr Kind sich schon auf der Reise zu den Sternen befand. Wie eine Löwenmutter die ihr Junges verteidigte, drückte sie den kleinen Körper ihres Sohnes an sich, während Flammen um sie herum aufstiegen, die der Hüter mit einer Handgeste zum erstarben brachte. „Was ist mit ihm? Was wollen sie machen?“ Rief Charon und zerrte an der Hand seines Vaters, der seine Finger um sein Handgelenk wie ein Schraubstock gelegt hatte. „Sei still Charon. Sonst versohle ich dir vor allen Anwesenden hier den Hintern!“ Zischte er, doch Charon war nicht nur älter geworden auch seine Kraft hatte zu genommen und durch das Training in der Kaserne, konnte er seine Kraft besser kanalisieren. Er schickte eine Hitzewelle durch seinen linken Arm. Sein Vater schrie auf und Charon war frei. Mit der sanften Anmut einer Katze sprang er aus der Reihe, in der er zuvor stand, umkreiste die Sänfte mit den Einhörnern die warnend wieherten und kam schlitternd neben dem Hüter zum Stehen, der überrascht den Kopf zu dem Jungen drehte. Charon sah wie seine Mutter zusammen mit seinem Bruder in den Vulkan sprang. Ein Schrei löste sich aus seiner Kehle, lauter und durchdringender als der seiner Mutter. Es erinnerte entfernte an das Brüllen eines Löwens und der Vulkan begann zu erbeben und die Lava, die zuvor Kazumi und ihr Kind verschluckt hatten brach auf und beförderte eine verbrannte Frau zu Tage, die stöhnend die Augen aufschlug, das weiß ihrer Augäpfel unnatürlich hell abhebend von ihrem restlichen beinah verkohltem Körper. Sie rang nach Atem, den toten Leib ihres Kindes immer noch in den Händen. Charon sprang zu ihr, wackelig auf den Beinen und dagegen ankämpfend in Ohnmacht zu fallen. Vielleicht hatte er seine Fähigkeiten überstrapaziert oder es war die Strafe des Antares, weil er es gewagt hatte in die heiligen Rituale einzugreifen. Doch er wollte und konnte nicht den einzigen Menschen auf dieser Welt verlieren, der ihn bedingungslos liebte. Mit Schweiß auf der Stirn kam er neben seiner Mutter zum Stehen, fiel auf die Knie und lies den Tränen freien Lauf. Es war deutlich zu erkennen das sie unheimliche Schmerzen haben musste, doch als sie den Mund öffnete und zu ihm sprach, kam dies einem Todesstoß gleich. „Warum hast du das getan?“ Angst war in ihren Augen zu lesen, die Angst vor ihm und die Worte seines Vaters schwirrten herbei wie garstige Eintagsfliegen auf den Früchten. Du bist ein Dämon in Gestalt meines Sohnes. Du wirst uns alle in die Hölle bringen. Ich werde dich aus seinem Körper herausprügeln, du Ausgeburt aus dem Hexensumpf.

Nach diesem Vorfall bekam Charon Sonderunterricht und wurde sogar von Suko dem Hüter aus dem Sommerstaat höchst persönlich trainiert. Man hatte Angst, Charons ungezügelten Ausbrüche könnten zu weiteren Vulkanausbrüchen und Brandschäden verursachen. Und auch wenn Charon froh war, weit weg von zu Hause und den anderen Kadetten zu sein, machte ihn die Einsamkeit wahnsinnig. Immer wieder kreisten seine Gedanken um das vergangene Ereignis. Sein Bruder der nach dem vergifteten Keks zusammenbrach, damit er ohne Schmerzen in den dickflüssigen Armen der Lava versinken und seine Seele zu dem Antares Stern hinauf wandern konnte. Er sah seine Mutter, die in dieser Sekunde begriff, dass ihr Sohn in Wahrheit ein Dämon war, als er sie aus den Flammen rettete. Der Einzige, der vollkommen Resistenz gegen diese Art Glaube war, war Felis. Jeden Abend besuchte der Junge seinen Freund und wenn er ihm die kalte Schulter zeigte, lachte Felis nur und erzählte ihm von dem neuesten Tratsch aus der Kaserne.