Fliegende Pferde
Fliegende Pferde werden als Boten des Himmels bezeichnet, dessen Horn in der Finsternis weiß golden schimmert und von der Erde fälschlicherweise als Sternschnuppe angesehen wird. Ihr Fell ist schneeweiß und ihre Mähne lang und dünn. Ihre Augen sind rabenschwarz mit einem hellen Schimmer. Die fliegenden Pferde verschwanden nach dem ersten großen Krieg vollkommen von der Erde. Die Legende von der Sternschnuppe als fliegendes Pferd, welches als Bote für die Sterne über den Himmel galoppiert blieb jedoch in zahlreichen Erzählungen und Gute Nacht – Geschichten erhalten.
Erscheinungsbild[Bearbeiten]
Pegasus-Pferde (auch geflügelte Pferde genannt) haben schneeweißes Fell mit einem langen Horn auf der Stirn, dass nur im Schein der Sterne zu erkennen ist. Der Schweif ist breiter als bei den Einhörnern oder dem einfachen Hauspferd. Die Mähne reicht oft bis zu den Schultern des Tieres und kann nicht abgeschnitten werden. Je älter das geflügelte Pferd wird, desto mehr schimmert das Horn, welches bis zu 5 Meter Länge aufweisen kann. Wird das Horn des Tieres abgeschnitten, so stirbt es qualvoll nach einigen Tagen. Das Horn eines geflügelten Pferdes dient als Lichtquelle um über den schwarzen Nachthimmel galoppieren zu können, ohne dabei vom Himmel zu fallen. Diese Pferde können nicht geritten werden und schmeißen jeden ab, der versucht aufzusitzen. Wird das Tier angegriffen, so verteidigt es sich mit seinem Horn, anders als das gemeine Hauspferd, ist es kein Fluchttier. Die Intelligenz eins fliegenden Pferds ist genauso hoch, wie das eines Menschen, manche munkeln sogar, sie wäre höher. Diese können sprechen und sind gute Zuhörer. Sie haben ein freundliches und stolzes Wesen. Durch ihre Zeit als Boten am Himmel, wissen sie viel über die Sterne und die Bewohner der Erde. Pegasus-Pferde leben in kleinen Gruppen und sind oftmals zu zweit oder zu viert unterwegs, niemals aber in einer ungeraden Formation. Warum dies so ist, ist schwer zu sagen. Vielleicht glauben sie ja daran, dass eine ungerade Zahl Unglück bringt. Die Legenden um diese edlen Geschöpfe finden sich in vielen Überlieferungen und Geschichten wieder. Angeblich waren es die Antares, die es einst schafften mit einem geflügelten Pferd in den Krieg zu ziehen. Als Beweis hängen die Schwingen des berühmtesten Pferdes Arion in der großen Ruhmeshalle von Scorpia und können dort von jedem bestaunt werden.
Die Legende[Bearbeiten]
Wie gelang es Andromeda Antares den wilden Hengst Arion zu zähmen und sogar auf ihn zu reiten? Eine alte Geschichte besagt, das Pegasi und seine Leitstute Sierrah von dem Sternenbild Pegasus auf die Erde geschickt wurden, als der Stern Antares die Schatten befreite. Die treuen Boten sollten den Hütern und den Kindern der Antares dabei helfen die Schatten zu besiegen und den Sternen Bericht erstatten, wie die Mission auf der Erde voran ging. Ihre Hörner halfen dabei, erkennen zu können welcher Mensch oder welches Tier von einem Schatten befallen war. Dies missfiel dem großen Antares-Stern, so sollten es doch seine Kinder sein, die letztlich alle Schatten wieder einfingen, um seinen Fehler wieder gut zu machen und ihn vor dem großen Fall aus dem Himmel zu bewahren. Ihre Kräfte, welche die Antares einst von den Sternbildern bekamen, waren begrenzt und reichten nur aus, um sich zu verteidigen, doch erkennen konnten sie die Schatten nicht. Also schlich sich der Stern eines Nachts davon und besuchte in Gestalt eines alten Mannes ein junges Antares-Paar, das soeben ein Kind geboren hatte. Er klopfte an ihre Tür und bat sie um Einlass, die Antares, die immer gewillt waren die Menschen zu schützen und zu unterstützen hießen den Fremden herzlich willkommen. Als Danke für ihre Güte belohnte sie der verkleidete Antares-Stern mit einer Geschichte, die später zu einer Legende werden sollte. Diese erzählte davon, dass in jeder Generation ein Antares geboren werde, egal ob männlich oder weiblich, der das Symbol des Skorpions auf seinem Handgelenk trägt und die Fähigkeit erhält, die Schatten zusehen und sie zu vernichten. Dieser Antares wäre etwas besonderes und nicht wie die anderen, weswegen ihm alle anderen Antares folgen müssten. Mit diesen Worten nahm der verkleidete Stern das Kind des Paares, das so gastfreundlich zu ihm gewesen war und umfasste ihr kleines Handgelenk. Das Kind genannt Andromeda wurde aufgeschreckt durch die Berührung und fing laut an zu weinen. „Sei unbesorgt", sagte der Stern zu der besorgt blickenden Mutter,"der kurze Schmerz der Markierung geht vorbei. Doch der große Schmerz der Bürde wird wohl nie vergehen. Ich werde mich ihrer Annehmen, sie ausbilden und sie zu einer großen Kriegerin machen.“ Und ehe die Mutter ihr Kind dem seltsamen alten Mann entreißen konnte, verwandelte sich dieser vor ihren Augen in den Antares-Stern selbst. Dieser strahlte so hell, das die beiden Erwachsenen die Augen schließen mussten um nicht geblendet zu werden. Nur Andromeda hörte auf zu weinen und blickte voller Neugierde in das warme Licht vor sich. Als der Antares-Stern wieder die Gestalt des alten Mannes annahm, fielen die Frau und der Mann vor ihm auf die Knie und baten um Verzeihung. Doch der alte Stern hatte nur Augen für seinen Plan und das Kind, auf dessen Handgelenk das Sternbild des Skorpions aufleuchtete. Bald würde es sich völlig in ihre Haut eingebrannt haben und eine feine weiße Narbe hinterlassen, die jedem Antares zeigen sollte, dass sie diejenige war, die der große Antares-Stern ausgewählt und zum Oberhaupt der Familie erklärt hat. Seinen großen Plan verfolgend, nahm er sich dem Kind an und brachte ihm bei zu kämpfen, zu schreiben und zu lesen, so wie es die Hüter und geflügelten Pferde konnten. Er wurde ihr Mentor und ein jeder blickte voller Erwartung zu der jungen Antares, die sich zu einer schönen jungen Frau entwickelte. Doch während die meisten Antares ihre besonderen Fähigkeiten bereits im Alter von 10 Jahren ausbildeten. Schien Andromeda über keinerlei besondere Fähigkeiten zu verfügen.Denn niemand außer der Stern selbst wusste davon, dass das Symbol des Antares-Stern den Einfluss der anderen Sternzeichen und somit deren Kontrolle unterband. Sie sollte die Macht eines Pegasus-Pferdes besitzen und die Fähigkeiten der Hüter. Andromeda jedoch erzählte er davon nichts und so wurde sie immer trübsinniger und suchte nach Antworten. Schließlich beschloss sie sich an die Hüterin Aditit zu wenden. Als sie jedoch über die endlosen Grasweiten der fliegenden Pferde auf der Erde schritt um die Hüterin zu suchen, begegnete sie Arion, dem Erstgeborenen von Pegasi. Er war ein wunderschöner Hengst der noch prächtiger und imposanter wirkte als sein Vater am Nachthimmel. Er war ein enger Freund der Hüter und galt im allgemeinen als sehr offen, unkompliziert und direkt. Im Gegensatz zu seinen Geschwistern, die gerne in Rätseln sprachen oder lieber am Himmel schwebten als die Schatten zu bekämpfen. Andromeda und er verstanden sich auf Anhieb und schlossen bald eine innige Freundschaft. Denn der Hengst war dafür bekannt, eine Schwäche für außergewöhnliche Dinge zu haben und Andromedas Problem war für den Hengst eine neue Herausforderung. Nach einigen Tests wusste selbst Aditi sich keinen Rat und fragte das geflügelte Pferd, ob es nicht in den Himmel hinaufsteigen könnte und die Sternbilder um Hilfe bat. Arion tat ihm diesen Gefallen nur zu gern, doch selbst die Sternbilder wussten sich keinen Rat und befahlen der Hüterin Aditi und Arion der Sache auf den Grund zu gehen. Der Antares-Stern inzwischen stahl sich eines Nachts wieder aus dem Sternenbild und besuchte seinen Schützling. Er gab ihr ein Schwert, das härter, schärfer und todbringender war als alle Waffen, die die Menschen oder Zwerge je hätten herstellen können. Es war aus dem Horn des Pegasussternbild geschmiedet worden, welches der Antares dem Sternbild in der Nacht geklaut hatte. Mit diesem Schwert sollte Andromeda erst Arion und dann die Hüterin erschlagen. Das Blut der beiden sollte sie auf die Schwertscheide schmieren und damit ihre Narbe berühren. So würde sie die Kräfte beider erhalten und ihre wahre Bestimmung als Anführerin der Antares folgen. Leider hatte der hinterhältige Stern in seiner Blindheit und Neid auf die Fähigkeiten der Hüter und geflügelten Pferde nicht gesehen, dass sich Arion und Andromeda mit der Zeit in einander verliebt hatten. Als der Antares-Stern in dieser Nacht ihr das Schwert brachte, erzählte sie Aditi und Arion am nächsten Tag von ihrer Misere. Die Hüterin, die allmählich so etwas ahnte, überlegte sich wie man den Antares-Stern an den Himmel binden konnte, so dass er nicht noch mehr Unfug auf der Erde anstellen konnte. Mit einer List lockten sie den eingebildeten Stern in einen Kreis, dort erschlug Andromeda ihren Mentor und vermischte sein Blut mit dem von Aditi und des Pferdes auf der breiten Sscheide des verfluchten Schwertes. Danach berührte Andromeda ihr Handgelenk und sprach den Bann des Antares-Sterns aus, auf das er für ewig an den Himmel gebunden und nie mehr zurück auf Erden kommen sollte, solange es das Oberhaupt der Antares gab. Doch wie geschah es, dass die Pegasus-Pferde schließlich für immer verschwanden? Die Legende besagt, das Andromeda in einer Schlacht gegen die von Schatten befallenen Menschen ihr Bein verlor und kurz davor stand zu sterben, hätte Arion sie nicht gerettet. In letzter Sekunde erschien das geflügelte Pferd am Himmel, spießte die Schatten mit seinem Horn auf und ließ Andromeda aufsitzen. Zusammen kämpften sie hart und verteidigten das Land vor dem Untergang. Ruhmreich kehrten sie heim und trafen auf einen tobenden Pegasi. Noch nie hatte einer seiner Kinder ihn so tödlich beleidigt, wie sein Sohn Arion. Ein Pegasus-Pferd war edel und von vollkommender Gestalt, er war kein Lastentier, welches brav den Antares als Reittier diente. Die Diskussion entwickelte sich zwischen Vater und Sohn zu einem Hand festen Streit und führte schließlich dazu, dass sich auch die Hüter einmischten und sich bald darauf das gesamte Reich zerstritt. Schließlich, bevor erneut ein Krieg ausbrach, verbannte Pegasi seinen Sohn und dessen Nachfahren auf die Erde. Und damit Arion nicht irgendwann versuchen würde doch wieder zu den Sternen fliegen zu wollen, nahm ihm sein Vater die Flügel weg. Voller Zorn verließen Pegasi und seine geflügelten Pferde die Erde und nur sein Sohn und dessen Frau blieben auf Erden zurück. Arion wurde sterblich und nachdem Andromeda im hohen Alter verstarb, schmerzte dem Hengst sein Herz vor Trauer so sehr, dass er einfach die Augen schloss und auf seinen Tod wartete.